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Pferd in freier Umgebung – Losgelassenheit und Vertrauen

FreiRaumPferd

Willkommen,

Du und Dein Pferd seid angekommen.

​Raum für Dein Pferd.
Raum für echte Verbindung.

FreiRaumPferd ist ein Ort zum Innehalten.

Ein Ort, an dem nicht zuerst trainiert, korrigiert oder optimiert wird – sondern wahrgenommen.

Erst dann gehen wir in die Umsetzung.

Das ist eine ganz andere, eine neue Basis - für alles was Du und Dein Pferd tun.

Lass mich die Zusammenhänge genauer erklären:

Viele Pferde zeigen Veränderungen, bevor es Symptome werden.


Sie laufen nicht mehr ganz losgelassen durchs Genick.
Das Anreiten fühlt sich fester an.
Die Biegung fällt schwer.
Das Untertreten wird weniger.
Die Anlehnung schwankt.
Übergänge werden zäher.

Manchmal ist es subtil.
Manchmal deutlich.

Wir überprüfen Sattel, Zähne, Osteopathie, Physio, Fütterung, Mineralstoffe, Muskelaufbau.

Und all das ist sehr wichtig und richtig, oft bringt es deutliche Erleichterung.  ​ 

 

Doch manchmal bleibt das Gefühl:

Da ist noch etwas darunter. 

Nahaufnahme Sonne Pferd – Vertrauen, Ruhe und Naturverbundenheit

Wenn Pferde leise sprechen

Viele Hinweise beginnen im Stallalltag. In der Box oder im Offenstall:

  • Dein Pferd steht häufiger mit festem Blick an der Wand.

  • Es wirkt aufgedreht, kontrollierender, weniger entspannt im Dösen.

  • Es reagiert gereizter beim Betreten der Box.

  • Beim Gurten legt es plötzlich die Ohren an.

  • Es frisst auffallend hastig – oder langsamer als sonst.

  • Beim Putzen friert es ein oder wendet sich ab.

Manche Pferde werden stiller. Andere lauter.

Beides ist Ausdruck einer innerer Unordnung, auf einer Ebene die wir nicht sehen.

In der Herde

  • Dein Pferd zieht sich zurück.

  • Es steht häufiger am Rand.

  • Es beteiligt sich weniger am Spiel.

  • Oder es reagiert übermäßig auf kleine Annäherungen.

  • Es verteidigt Futter stärker als früher.

  • Es wirkt ständig „auf Empfang“.
     

Herde ist Nervensystem in Bewegung.
Hier werden feinste Veränderungen sichtbar.

Zwischen Euch

  • Es kommt nicht mehr selbstverständlich auf Dich zu.

  • Beim Führen entsteht mehr Zug auf dem Strick.

  • Beim Aufsteigen hält es den Atem an.

  • Die Anlehnung fühlt sich fest an, obwohl kein Befund vorliegt.

  • Die Losgelassenheit bleibt oberflächlich.

 

Vielleicht funktioniert alles noch.
Aber es fühlt sich nicht mehr weich an.

Nicht mehr partnerschaftlich. 

Vom Sichtbaren zum Unsichtbaren
Nahaufnahme eines entspannten Pferdes – emotionale Stabilität

Das Fasziensystem –
die fühlende Struktur im Pferdekörper

Wir wissen heute sehr viel mehr über diese faszinierende Struktur. Das Fasziensystem durchzieht den gesamten Körper wie ein dreidimensionales Netzwerk. Es verbindet Muskeln, Organe und Strukturen.

 

Es reagiert sensibel auf:

  • Stress

  • Trainingsdruck

  • emotionale Belastung

  • frühere Verletzungen

  • Haltung und Umfeld

 

Faszien speichern Erfahrungen und Gefühle.

Spannungen im Fasziensystem können beeinflussen:

  • Losgelassenheit

  • Bewegungsfluss

  • Anlehnung

  • Tragkraft

  • Muskelaufbau

  • Rittigkeit

Ein Pferd kann korrekt gymnastiziert werden –
und dennoch im Gewebe Spannungen/Erinnerungen tragen die wir durch blosse manuelle Techniken nicht erreichen.

Wenn wir das Fasziensystem aber als fühlende Struktur einbeziehen, entsteht oft eine neue Qualität von Durchlässigkeit und Weichheit.

Pferd entspannt auf Weide – Analyse subtiler Signale
Vom Unsichtbaren zur Tradition 

Die Skala der Ausbildung –
die Basis echter Entwicklung​

Wir müssen nicht das Rad ständig neu erfinden. Oft sind viele Erkenntnisse schon lange da und dürfen verfeinert und erweitert werden.

Die klassische Reitlehre beschreibt mit der Skala der Ausbildung den Weg zu einem gesunden, tragfähigen Pferd:

1. Takt

4. Schwung

2. Losgelassenheit

5. Geraderichtung

3. Anlehnung

6. Versammlung

Diese Stufen bauen aufeinander auf.

Und sie beginnen nicht bei Versammlung – sondern bei innerer und äußerer Losgelassenheit. Losgelassenheit ist körperlich und mental.

Körperliche Losgelassenheit zeigt sich durch:

  • schwingenden Rücken

  • elastische Muskulatur

  • freie Atmung

  • weiches Maul

  • gleichmäßigen Takt

Mentale Losgelassenheit zeigt sich durch:

  • Vertrauen

  • emotionale Stabilität

  • reguliertes Nervensystem

  • innere Sicherheit

Ein Pferd kann taktmäßig laufen – und dennoch innerlich angespannt sein.

Es kann in Anlehnung gehen – und trotzdem festhalten.

Fehlt die mentale Losgelassenheit, bleibt die körperliche oft begrenzt. Viele Pferde sind wahre Kompensationskünstler. 

Und ohne "echte" Losgelassenheit sind Schwung, Geraderichtung und Versammlung langfristig nicht tragfähig. 

 

Ohne "echte"Losgelassenheit ist auch keine vertrauensvolles Miteinander stabil gegennwärtig. Ganz egal ob Du Dein Pferd reitest, fährst, longierst, am Bodern arbeitest oder es bei Dir auf der Koppel steht.​

 

Und genau da setzt meine Arbeit an und steigt tief in das Bewusstseinsfeld des Pferdes ein. Es ist absolut faszinierend welche Welten dort warten entdeckt und berührt zu werden.​

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