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Horse Mobility Training – Bewegung & Faszienarbeit Pferd

Horse Mobility Training

Bewegung im myofaszialen und biotensegralen System.

Gesunde Bewegung beginnt nicht im einzelnen Muskel,

... sondern im Zusammenspiel des gesamten Körpers.

Der Körper des Pferdes funktioniert als dreidimensional vernetztes System aus Faszien, Muskeln, Sehnen und Bindegewebe.

Dieses Spannungsnetz – auch als Biotensegrität bezeichnet – verbindet alle Strukturen miteinander. Veränderungen in einem Bereich wirken sich immer auf das gesamte System aus.

 

Horse Mobility Training arbeitet mit diesem Verständnis des Pferdekörpers und unterstützt Pferde dabei, wieder freier, balancierter und tragfähiger in ihre Bewegung zu finden.

 

Ich begleite Pferde und ihre Menschen in Stuttgart und Umgebung, die ihre Pferde in ihrer Bewegung besser verstehen und gezielt unterstützen möchten.

Die Grundlage: die Bernstein-Session

Jeder Horse-Mobility-Begleitung geht zunächst eine Bernstein-Session voraus.

Es hat sich bei vielen Pferden gezeigt das sich damit ein ganz andere, eine neue Basis f. Training ergibt.

In dieser Sitzung öffne ich einen Raum, in dem das Pferd im Bewusstseinsfeld wahrgenommen werden kann. Dabei können Hinweise sichtbar werden, die helfen, die Situation des Pferdes besser zu verstehen.

So wird das Pferd in seiner Gesamtheit einbezogen und geachtet, bevor anschließend mit der körperlichen Bewegungsarbeit begonnen wird.

Lebensblume Struktur und Vernetzung beim Horse Mobility Training
Nahaufnahme eines entspannten Pferdes – emotionale Stabilität
Wenn der Körper beginnt zu kompensieren

Pferde können körperliche Einschränkungen lange ausgleichen und kompensieren. Andere Strukturen übernehmen dabei Aufgaben, für die sie ursprünglich nicht vorgesehen sind.

Kurzfristig funktioniert das oft erstaunlich gut. Bleiben solche Kompensationen jedoch bestehen, entstehen im Körper Ungleichgewichte im Bewegungssystem.

Aus diesen Entwicklungen können sich schrittweise bilden:

  • myofasziale Dysfunktionen

  • Trageschwäche

  • im weiteren Verlauf Trageerschöpfung.
     

Viele Verletzungen entstehen deshalb nicht plötzlich, sondern stehen am Ende einer längeren Entwicklung. Sehnenprobleme, Fesselträgerschäden oder Gelenkprobleme können aus dauerhaften Fehlbelastungen im System entstehen.

Horse Mobility in der Praxis

Im Horse Mobility Training arbeite ich mit Faszientraining im Stand und in der Bewegung, basierend auf den Prinzipien der Biotensegrität.

Die Übungen helfen dem Pferd,

  • Spannungen im Körper neu zu organisieren

  • Bewegungsräume zu erweitern

  • ungünstige Bewegungsmuster zu verändern

  • und wieder eine stabile, funktionelle Balance zu finden.

Die Arbeit erfolgt überwiegend vom Boden aus und in ruhiger Zusammenarbeit mit dem Pferd. Die Übungen werden immer individuell auf das jeweilige Pferd abgestimmt.

Ziel ist ein Pferd, das seinen Körper koordiniert, tragfähig und mit mehr Leichtigkeit bewegen kann.

Ausbildung

Meine Ausbildung zum Horse Mobility Trainer habe ich bei Silke Kaupp absolviert.
 

Sie vermittelt ein fundiertes Verständnis für

  • das myofasziale System des Pferdes

  • biotensegrale Zusammenhänge im Körper

  • sowie praktische Übungen zur Förderung von Beweglichkeit und funktioneller Bewegung.

Streichholzquader als Metapher für das vernetzte Körpersystem des Pferdes
Faszienarbeit Pferd – Dehnung und Losgelassenheit
Für wen Horse Mobility sinnvoll sein kann

Horse Mobility kann Pferde unterstützen,

  • die Verspannungen oder Bewegungseinschränkungen zeigen z.B in der Turniervorbereitung,

  • bei denen sich Trageschwäche oder instabile Bewegungsabläufe entwickeln

  • im Wiederaufbau nach Pause oder Rehabilitation

  • begleitend im Prozess des Anreitens und der Ausbildung zum Reitpferd

  • bei Bewegungs- oder Rittigkeitsproblemen

  • oder zur Förderung einer gesunden körperlichen Entwicklung.

Auch Pferde im Sport können davon profitieren, da beginnende Dysfunktionen oft lange kompensiert werden und erst spät sichtbar werden.

Zusammenarbeit mit Tierärzten und Therapeuten

Bei gesundheitlichen Themen oder im Wiederaufbau arbeite ich gerne im Austausch mit Tierärzten, Physiotherapeuten und anderen therapeutischen Fachpersonen.
Eine abgestimmte Zusammenarbeit ermöglicht es, Bewegungsarbeit sinnvoll in bestehende Behandlungs- oder Trainingskonzepte zu integrieren.

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